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1.Vorsitzender
PD Dr. Karl Martin Born
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AufgeRAeUMt

Bürgerschaftliches Engagement

Ein Blick in die Medien macht es deutlich: Der Dreisprung ist beendet und der Bürger steht als Sieger in der Sandgrube! Erst durfte er mitreden, dann sollte er mitgestalten und jetzt muss er umsetzen.

Die öffentliche Hand schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits gelten alle per Bürgerschaftlichem Engagement gewonnenen Planungen automatisch als „richtig“, andererseits kann der mündige Bürger nicht immer nur fordern, er kann und soll auch durch eigener Hände Arbeit Leistungen erbringen.

Jeder Praktiker auf diesem Feld kennt aber auch die Fallstricke: Manchmal wird ganz ohne Not politische und planerische Gestaltungskraft aus der Hand gegeben; in dieses teilweise gutgemeinte Vakuum stoßen dann Gruppen, deren Ziele nicht immer goutiert werden – man denke an Freiwillige Feuerwehren oder Familienfeste in Nordostdeutschland, die aus dem braunen Sumpf emporwachsen.

In diesen Tagen ist von Freiheit die Rede: Die Freiheit zu Bürgerschaftlichem Engagement zählt hier unbedingt dazu – aber heißt Bürgerschaftliches Engagement die Umsetzung von Partikularinteressen? Gibt es die Freiheit, sich eben mal nicht zu beteiligen, keine Abende in diskussions- und konfliktgeschwängerten Dorfgemeinschaftshäusern zu verbringen oder wochenends keine Kinderspielplätze oder Schulräume herzurichten. Nimmt Bürgerschaftliches Engagement somit billigend in Kauf, dass leistungsschwache Bürgerschaften noch weiter abgehängt werden?

Wir müssen uns alle die Frage stellen, wie Bürgerschaftliches Engagement genutzt werden kann, um das Zusammenleben in der Gesellschaft zu bereichern. Und auch die Frage stellen, in welchen Bereichen das gesellschaftliche Engagement die „bessere Lösung“ ist.

Karl Martin Born


AufgeRAeUMt und weggeraeumt

1 Die Zukunft des digitalen ländlichen Raumes

AKTUELLES

Warum brauchen wir ein Zentrum für regionale Strategien?

Das Zentrum für regionale Strategien e.V. wurde im Herbst 2010 von engagierten Planern und Wissenschaftlern etabliert, um eine disziplinübergreifende Plattform für Akteure der Stadt- und Regionalentwicklung anzubieten. Die Beweggründe für diese Aktivitäten waren:

ΞΞΞ Nachrichten ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ
ΞΞΞ Veranstaltungen ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ
ΞΞΞ Projekte ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ

Like! Building a Local Digital Innovation Culture

Ende des 3. Quartals 2016 wurde das Projekt "Like! Building a Local Digital Innovation Culture" bewilligt. Als Partner der Universtät Vechta ist das Zentrums für regionale Strategien an diesem multinationalen Projekt beteiligt. Über eine Laufzeit von drei Jahren wird das Projekt mit einer Gesamtfördersumme von über 2,1 Millionen Euro vom EU-Rahmenprogramm „Interreg B Nordsee“ gefördert.

Die Stadt Vechta beteiligt sich als erste Kommune im Landkreis Vechta an einem Interreg-Projekt. Die Universität weitet mit der Beteiligung ihre Teilnahme an internationalen Forschungsprogrammen aus. Beide Institutionen sind als einzige deutsche Vertreter im Projekt „Like!“ dabei.

Jugendpartnerschaften - Projektevaluierung

Das Projekt Jugendpartnerschaften wird von der LAGFA Hessen e.V. im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration durchgeführt. Ziel ist die Aufnahme vielfältiger Kontakte von Jugendlichen zu Gleichaltrigen aus anderen Herkunftsländern und mit anderem kulturellen Hintergrund.

Die Evaluation dieses aus vielen Einzelprojekten bestehenden Programms wird vom Zentrum für regionale Strategien im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration noch im Jahr 2016 durchgeführt.